Rosebank The pearl of the Lowlands
Von Sven am Mai 5, 2012 | In Whisky, Whisky, Whisky | Sende Feedback »
This text is about the most tragic chapter in the recent history of scotch whisky. The Rosebank distillery. No other distillery in the Lowlands produced such a elegant malt whisky. Opening in1840, Rosebank used then same floor maltings, as the neighboring distillery Camelon which was built in 1773. Located on the then thriving canal from the Firth of Forth to the Clyde, in the middle of an early industrial area , the distillery was connected logistically to the Forth-Clyde ship canal.
During this period the distillery became the most popular in the region. Its shares were traded
on the stock exchange. And as the first distillery it sold freshly bottled spirits and charged fees for their additional storage and maturing. This brookering is now common practice. The single distillery buildings have been rebuilt several times and adapted to their respective requirements. The distillery lay on both sides of the Canal and for a time the material was transported by wagons on bascule bridges within the distillery. Rosebank used a triple distillation process and had a wash and two spirit stills, additionally the water from the canal was used for certain production processes, such as the cooling process. The water for whisky comes from the local water supply, the Carron Valley Reservoir in the Fintry hills. This resulted in a fine Lowland malt with a subtle character and complex flavours. An 8 year old can even be filled as a single malt. The closing of the canal and the marketing problems of the Scottish whisky industry led United Destillers to close Rosebank in 1993,
this was probably a decision in favur of the more picturesque Glenkinchie distillery. Hopes for reopening, especially after 2002 sale of the property to the British Waterway Board have not been fulfilled. Prospects of Rosebank ever again being welcomed as a valued member of the family of Scottish distilleries producing malt whisky is rather low! That makes me sad as for me Rosebank is the pearl of the Lowlands.
Hier geht es um das wohl tragischste Kapitel der jüngeren schottischen Whiskygeschichte. Die Rosebank Destillerie.Keine zweite Destillerie in den Lowlands verfügte über einen solch eleganten
Malt Whisky. 1840 eröffnet, nutzte Rosebank die gleichen floor maltings, wie die 1773 erbaute
Nachbar Destillerie Camelon.
Gelegen an dem damals florierendem Kanal vom Firth of Forth zum Clyde, mitten in einem frühem
Industriegebiet, logistisch direkt angeschlossen durch den Schiffsverkehr des Forth-Clyde-Canal.
In dieser Zeit stieg die Destillerie zur beliebtesten der Region auf. Ihre Aktien wurden an der Börse
gehandelt. Und als erste Destillerie verkaufte sie frisch abgefüllten Spirit und berechnete Gebühren
für die weitere Lagerung und Reifung. Dieses brookering ist heute allgemeine Praxis. Die einzelnen
Destillerie Gebäude wurden mehrfach umgebaut und den jeweiligen Erfordernissen angepasst. Da
sie auf beiden Seiten des Kanals lagen, wurde eine Zeitlang das Material mit Fuhrwerken über
Klappbrücken innerhalb der Destillerie transportiert. Mit einer Wash und zwei Spirit Stils
produzierte man in Rosebank nach dem dreifach Destillations Verfahren. Als Brauchwasser
benutzte man das Wasser des Kanals. Das Produktionswasser stammt aus dem örtlichen Wassernetz,
also vom Carron Valley Reservoir in den Fintry Hills. Das Ergebniss war ein zarter Lowland Malt
mit subtilem Charakter und komplexen Aromen. Bereits mit einem Alter von 8 Jahren konnte man an ihn als Single Malt abfüllen.
Die Schließung des Kanals und die Absatzprobleme der schottischen Whiskyindustrie führten dazu,
das United Distillers 1993 Rosebank schlossen, es war wohl eine Entscheidung zugunsten der
touristisch schöner gelegenen Glenkinchie Destillerie. Hoffnungen auf eine Wiedereröffnung,
besonders 2002 nach dem Verkauf der Immobilie an British Waterway Board, haben sich nicht
erfüllt. Die Aussicht, Rosebank jemals wieder als geschätztes Mitglied in der Familie der
produzierenden schottischen Malt Destillerien begrüßen zu dürfen, ist eher gering! Das
macht mich traurig,den für mich ist Rosebank, die Perle der Lowlands.
Springbank & barbecue banana
Von Sven am Apr 11, 2012 | In tastingsven Whisky channel | Sende Feedback »
Grillbanane und ein leckerer Single Malt, der passende Abschluss jedes Grillabends!!!
Bruichladdich und Shortbread Berry Tart
Von Sven am Feb 3, 2012 | In tastingsven Whisky channel | Sende Feedback »
Fischer Harry und tastingsven mit neuen Tips für genussvolles Essen und trinken!
Wunderschöner tastingchannel
Von Sven am Dez 29, 2011 | In tastingsven Whisky channel | Sende Feedback »
Einfach mal reinschaun! Ist wunderschön!!!
tastingsvens whisky channel - Deanston
Von Sven am Nov 13, 2011 | In tastingsven Whisky channel | Sende Feedback »
Stuart Allan und tastingsven erzählen euch interessantes über Whisky und Golf!
Wick - the Pulteney Distillery
Von Sven am Nov 7, 2011 | In Whisky, Whisky, Whisky | Sende Feedback »
Weit oben im Norden Schottlands, in Caithness, liegt das kleine Städtchen Wick. Und Wick hat einiges zu bieten. Von dort sind es nur noch 13 Meilen auf der A99 bis nach John O'Groats, von wo die Fähren zu den Orkney und Shetland Inseln fahren. Außerdem verfügt Wick über einen kleinen Flughafen, man kann also auch fliegen. Ansonsten fährt man hervorragend mit einem der Busse von Inverness oder mit dem Pkw über die A9 an der Küste entlang. Am nahe gelegenen Loch Watten gibt es einen kleinen Campingplatz und etwas außerhalb von Wick, den Wick Golf Club. Besonders die Freunde des Wanderns kommen in Wick nicht zu kurz, sehr zu empfehlen ist die Strecke an der Küste entlang Richtung Old Wick Castle. Die Küste bietet dort ein atemberaubendes Panorama. Aber das Highlight von Wick ist ganz gewiss die Pulteney Destillerie! Pulteney ist die nördlichste Destillerie auf den schottischen Festland. Nördlicher sind nur noch Highland Park und Scapa auf Orkney. 1826 gegründet, ist sie heute in der weiteren Umgebung die einzigste Destillerie. Schon Jim Murray bezeichnete Sie als ewiges Nordlicht. Wer die Gelegenheit hat, eine der selten gewordenen 8 jährigen Abfüllungen zu probieren, sollte die Chance nutzen. Einen so reifen Single Malt im zarten Alter von 8 Jahren, werdet ihr so schnell nicht wieder begegnen.Leider wurde früher der Großteil der Produktion zur Herstellung von Blended Whisky verwendet. Erst seit der Übernahmen durch Inver House Distillers, wird der Malt regelmäßig als zwölfjähriger Malt abgefüllt. Es gibt auch immer wieder neue Abfüllungen, zuletzt erst einen 30 jährigen Whisky. Pulteney, ein Single Malt von rauher, zäher Schönheit wie das Land, dem er entstammt, ist nicht zuletzt das Produkt seiner individuellen Pot Stills. Sehr auffällig sind die kurzen lyne arms, die den engen Platzverhältnissen des Still house entsprechen. Die daraus resultierende vergleichsweise langsame Arbeitsgeschwindigkeit der Stills sorgt für den öligen Charakter dieses Malts. Vielleicht deswegen ist die Flaschenform der Form der Pulteney Stills nachempfunden. Wichtig für die maritimen Noten des Pulteney sind die küstennah gelegenen Ware houses, die offen den winden der Nordsee ausgesetzt sind. Wer die Gelegenheit hat, die Pulteney - Destillerie zu besuchen, denn trotz der abgelegenen Lage betreibt man mit viel Enthusiasmus und Liebe ein Visitor Centre, sollte die Gelegenheit zu einem Handbottling nutzen. Es war nicht mein erstes, aber bisher mein beeindruckenstes Handbottling. slainthe, euer tastingsven
Old Pulteney - Sternenlicht des Nordens
Von Sven am Nov 7, 2011 | In tastingsven Whisky channel | Sende Feedback »
Der Malt aus dem Norden Schottlands! Lasst euch von mir an die Nordküste Schottlands entführen und trefft dort mit mir den Old Pulteney.

